Kantstadt



Grundlagen für eine nachhaltige Zivilisation.













Inhalt

1)  An welche Zukunft können wir glauben?

2)  Welche Herausforderungen?

3)  Die Zielsetzung

4)  Grundlagen der Neuen Stadt.

5)  Verkehrsinfrastruktur

6)  Ökologische Mobilität

7)  Die Bahn (DB)

8)  Das Wohnen

9)  Es folgen noch die Themen:




  1. 1) An welche Zukunft können wir glauben?



Interessiert uns das Schicksal unserer Nachfahren, Kinder und Enkel? Was für eine Welt wollen wir ihnen hinterlassen?

Welche Zustände vererben wir Ihnen wirklich?



Das pure Streben nach privatem Wohlstand ohne Rücksicht auf das Allgemeinwohl, die Natur und die globale Entwicklung ist ein Irrweg, der noch viel Leid nach sich ziehen wird, auch für jene, die sich noch sicher fühlen. Wir haben für unsere Kinder und Enkel ein Erbe hinterlassen, das anzutreten nicht leicht sein wird.



Helmut Schmidt hat einstmals gesagt: "Wer Visionen hat, sollte besser zum Arzt gehen". Aber ohne Visionen, kreative Ideen, konkrete Utopien und Phantasie kommen wir nicht nur hier nicht weiter.



Die Welt ist, so wie wir sie kennen, verloren. Die folgenden Generationen werden vor Herausforderungen stehen, die noch kein Menschenauge sah. Diese Herausforderungen zu meistern, wird extrem schwierig werden. Deshalb liegen ja auch aktuell keine Lösungsvorschläge auf dem Tisch, welche in eine neue Richtung gehen, weg von Sklaverei und allgemeiner Ausbeutung von Mensch und Natur, hin zu nachhaltiger und sozial gerechter Wirtschaftsweise.

A Future to believe in. (Bernie Sanders Team)



Deshalb ist es an der Zeit, die drängendsten Herausforderungen zu benennen und ihre Ursache zu erkennen um daraus Schlüsse zu ziehen, wie eine menschlichere, liebevollere und vernünftigere Welt aussehen könnte oder muss, will man den Absturz der Menschheit in grenzenlose Barbarei eindämmen, wie sie sich bereits an zu vielen Orten entwickelt.


2) Welche Herausforderungen?


Die größte globale Krise in die wir hinein gesteuert sind, ist der Klimawandel. Und die Vergiftung, Vermüllung und Zerstörung der Umwelt. Alles zusammen möchte ich hier unter dem Begriff „Ökologische Frage“ zusammenfassen.

Die Würfel sind gefallen. Es gibt kein schnelles umsteuern, die Katastrophe ist ausgemacht, nur wen sie wann, wo und wie treffen wird, liegt im Dunkeln, wie die ferne oder nahe Zukunft selbst. Noch trifft der Klimawandel hauptsächlich die, welche ihn am wenigsten verursacht haben. Er kommt schneller und heftiger, als viele glaubten. In der erdgeschichtlich kurzen Ära der Menschheit war noch nie so viel CO2 in der Atmosphäre wie heute und Kohlendioxid ist nur eines von vielen Klimagasen welche emittiert werden und wurden und in Zukunft sogar noch mehr ausgestoßen werden, ohne Rücksicht auf Verluste an Menschen und Natur, vor allem in anderen Ländern. Noch in diesem Jahrhundert wird die Weltdurchschnittstemperatur um 3-4 Grad steigen, selbst wenn wir den Ausstoß von Treibhausgasen in wenigen Jahrzehnten global gegen null bringen. Weite Teile der Welt werden unbewohnbar, wegen Trockenheit oder Überschwemmung.

Ich gehöre aber nicht zu jenen, die meinen die Hände in den Schoß legen zu können, weil sie glauben auf der sicheren Seite zu sein oder dass es keinen Sinn mache etwas zu tun, weil es sowieso zu spät ist.

Wir brauchen nichts weniger als eine Zivilisation die diesen Namen verdient und eine Werteordnung die gilt und den modernen Herausforderungen gewachsen ist.

(M.Gandhi auf die Frage hin: What do you think about western civilisation? "I think it would be a good idea")



Was in den Zehn Geboten und den anderen Moralapostillen jeglicher Couleur fehlt, ist das Gebot, nicht auf Kosten zukünftiger Generationen zu leben, was ich hier gerne so formulieren möchte: „ Verursache keine technischen oder ökologischen Probleme, die sich nicht binnen zweier Generationen mit den vorhandenen materiellen Mitteln restlos beheben lassen.“ Die Nutzung der Atomenergie ist ein Verbrechen und fortgesetzter CO2 Ausstoß eine Sünde wider das Wohl unserer Nachfahren. Auch die Chemie und Biotechnik bergen gefahren, die ethisch nicht vertretbar sind, wie man an Ihrem Einfluss auf die Demographie erkennen kann.



Wir brauchen nicht nur eine Vision für eine bessere Welt, sondern die konkrete Umsetzung ausreichend vorhandener Erkenntnisse und technischer Errungenschaften.

Das langfristige Ziel ist es, Mensch und Natur wieder in Einklang zu bringen und die Harmonie zwischen Himmel und Erde wieder herzustellen. Dies ist eine Frage der Gesundheit und der Wohlfahrt des Menschengeschlechts. Denn, globalen Herausforderungen kann nur auf globaler politischer und praktischer Ebene begegnet werden und dies kann, pragmatisch gedacht. nur auf lokaler Ebene begonnen werden. Was wir brauchen ist ein neues Modell unseres Daseins. Erfahrbar, erlebbar, zur Nachahmung einladend. Das ist machbar.



3) Die Zielsetzung


Stadtluft macht frei“ - hieß es im Mittelalter und noch heute glauben viele Menschen daran und flüchten in die Stadt, die meist nicht die ihrer Träume ist, schmutzig, laut, ungesund und anstrengend. Die Zusammenballung vieler Menschen in Mega-Städten mit vielen Millionen Menschen hat zwar den Vorteil, den Bevölkerungsdruck auf das Land zu verringern können, aber den Nachteil, dass viele Menschen, sagen wir es einmal so, nicht artgerecht leben können, mit der Konsequenz der Entfremdung von der eigenen und umgebenden Natur und der Verelendung in geistiger und/oder materieller Hinsicht. Es geht um nichts weniger als die Aussöhnung des Menschen mit seiner innersten Natur und die Anpassung an eben diese um uns herum. Es geht um ein Leben in Liebe und Würde, frei nach dem kategorischen Imperativ von Immanuel Kant.


4) Grundlagen der Neuen Stadt


Alternative Energien


Nehmen wir zum Beispiel Ladenburg und Edingen-Neckarhausen. Diese Kommunen liegen am selben Fluss, dem Neckar.  Beide haben mehr oder weniger die gleichen Interessen, weg aus Gas, Kohle, Öl und fremdem, teuren Strom, hin zu eigener Energie und eigenen Profiten daraus.
Dabei liefert uns die Sonne,der Wind, das Wasser und die Erdwärme genug Energie,  um unser Energiesystem CO2 frei zu machen und noch andere Kosten zu senken, wie Gewinnausschüttungen an Aktionäre auf der ganzen Welt zum Beispiel, aber nicht nur. Energieautarkie von Kommunen ist planbar und machbar, das wird bereits an einigen Orten  gezeigt. Hier gemeinsam mit anderen Gemeinden, Kommunen und Städten vorzugehen, kann Kosten sparen und unter Umständen eine bessere Kostenkontrolle gewährleisten, wenn die Vergabe von entsprechenden Aufträgen öffentlich gemacht wird und transparent bleibt, auch im eigentlichen Bauverfahren. Hier ist die Abfassung von diesbezüglichen Verträgen eine schwierige Sache für sich, ein Einfallstor von Korruption und Inkompetenz. Diese Gefahren zu erkennen, ist eine große Herausforderung für Stadt und Gemeinderäte.
Flusswärmepumpen
In Mannheim wird bereits der Umbau des MVV-Großkraftwerks geplant und das Ziel ist bis 2035 kein CO2 mehr zu produzieren und dem Rhein so viel Wärme über Wärmepumpen zu entziehen, dass biss zu 30.000 Haushalte damit versorgt werden können. Das hat nicht nur den Vorteil, eine stabil Preiswerte Energie zu liefern, die unabhängig von ausländischen Rohstoffen und deren  Preisentwicklung ist, jedenfalls wenn die Anlage erst einmal steht, sondern es hat auch Vorteile für die Fische, die in dem gekühlten Wasser besser gedeihen können, da dann der Sauerstoffgehalt des Flusses höher ist.. Zudem setzt es die Verdunstungsrate herab und spart auf diese Weise Wasser.


Edingen-Neckarhausen, Ladenburg, Heidelberg, Seckenheim und viele andere Städte und Kommunen liegen am Neckar und können dessen Energie nutzen. Es fehlt aber an Wärmespeichern und einem Nah- und Fernwärmenetz, was die MVV z.B. hat.
Das ganze macht vor allem Sinn, wenn die Wärmepumpen mit alternativer Energie aus Wasser, Wind oder Sonne betrieben werden. Für Photovoltaik ist auf unseren Dächern und Balkonen noch jede Menge Platz, was auch für thermische Kollektoren gilt, die im Gegensatz zu PV einen Wirkungsgrad um die 90% haben, PV nur 20 %.
Damit die thermischen Kollektoren möglichst effizient arbeiten, braucht es auch große Wärmespeicher, in denen Fluss- und Sonnenwärme gespeichert werden können. Sind die Wärmespeicher groß genug, ist es auch möglich so gut wie den ganzen Winter damit zu heizen, wobei wieder die Wärmepumpen ins Spiel kommen. Denn kühlt man die Speicher bis zum Frühling mit Hilfe der Wärmepumpen auf unter Null Grad ab, kann man nicht nur Latentwärme nutzen (beim gefrieren von 1l Wasser wird ungefähr so viel Energie frei, wie man zum erwärmen von 1l Wasser von 0 auf 80 Grad braucht. Das nennt man Latentwärme), sondern die Speicher auch zur Kühlung im Sommer heranziehen und sie dabei wieder für den Winter aufheizen. Dann wird aus dem Wärmespeicher ein Kältespeicher, wie jede Hauswand oder Mauer auch.
Wärmespeicher
Grundsätzlich gilt, dass je größer ein Wärmespeicher ist, desto effizienter arbeitet er.
Das liegt daran, dass das Verhältnis von Oberfläche zum Inhalt mit zunehmender Größe günstiger wird, das heißt der Wärmeverlust sinkt und man braucht relativ weniger Isolation.
Beim Institut für Luft- und Raumfahrt habe ich vor 35 Jahren einen Wärmespeicher gesehen, der ganz ohne Dämmung auskommt. Dieser bestand aus einer in die Erde eingelassenen Halbkugel von etwa 12m Durchmesser. Umkleidet war der Speicher nur mit einer Art Teichfolie und über Röhrensysteme wurde heißes Wasser aus Solarkollektoren zugeführt. Die flache Oberseite der Halbkugel war mit transparenter Plastikfolie abgedeckt, wodurch diese auch wie ein Solarkollektor funktionierte. Auf meine Nachfrage warum das Gebilde nicht isoliert wurde, bekam ich die Antwort, dass die auch mit Hilfe von Wärmepumpen entnommene Wärme den Speicher soweit abkühlt, dass das umgebende Erdreich wärmer ist wie der Speicher und die vorher verloren gegangene Wärme aus dem Erdreich wieder zurück in den Speicher fliest. Der Speicher war nicht nur mit Wasser, sondern auch mit Kieselsteinen gefüllt, was die Fähigkeit Wärme aufzunehmen und zu speichern deutlich erhöht.
Die Form der Kugel oder Habkugel ist was das Verhältnis von Oberfläche zu Inhalt betrifft optimal, danach folgt die zylindrische Form und dann erst der Kubus. In der Praxis werden meist zylindrische Formen benutzt, stehend oder liegend.
Was die Isolation betrifft, werden leider meist energieaufwendig herzustellende Dämmstoffe benutzt, die zudem wie bei der Wärmedämmung von Häusern benutzte der reinste Sondermüll sind. Die Speicher unterirdisch anzulegen und mit organischen Stoffen zu isolieren spart hier einiges an Isolationsmaterial und die Oberfläche über dem Speicher kann dann entweder bepflanzt, oder zum aufstellen von thermischen Kollektoren und PV-Anlagen für die Wärmepumpen genutzt werden.
Die Entwicklung von großen Wärmespeichern und deren Bau ist noch nicht besonders weit fortgeschritten. Und dies obwohl solche Speicher für den Ausstieg aus fossilen Energien eine sehr bedeutende Rolle spielen können und müssen.
Allerdings ist es mit den Speichern, die sowohl für Solarwärme, Flusswärme oder Erdwärme gebaut werden müssen, noch nicht getan. Ohne ein Nahwärme- oder Fernwärmenetz geht es nicht. Die Infrastruktur dafür zu bauen, ist nicht billig und die Speicher kosten natürlich auch. Aber wenn alles fertig ist, entstehen nur noch sehr geringe Kosten in Form von Wartung und Instandhaltung. Man ist vom Energiemarkt unabhängig und nach einiger Zeit, hat sich die Investition amortisiert.
Speichermedien
Noch ist Wasser das gängige Speichermedium, vor allem bei kleinen Speichern, wie sie bei Ein- oder Mehrfamilienhäusern genutzt werden. Zum heizen sind kleine Speicher nicht geeignet, aber immerhin kann der Warmwasserbedarf bis zu 9 Monate im Jahr gedeckt werden. Wenn Spül und Waschmaschinen mit Warmwasseranschluss und Regelung vorhanden sind, ist es möglich Strom zu sparen, welcher nicht mehr zum Aufheizen des Waschwassers gebraucht wird.
Bei großen Wärmespeichern gibt es die Möglichkeit auch andere Speichermedien außer Wasser einzusetzen. Das Beispiel Wasser plus Kieselsteinen habe ich bereits oben im Text genannt. Es gibt aber auch Speicher die nur aus Stein bestehen welche  bei gleichem Volumen mehr als drei Mal soviel Wärme speichern können, wie Wasserspeicher. Auch sind Speichertemperaturen von 500 Grad und mehr mit diesem Medium kein Problem. Mit solchen Speichern lässt sich sogar Strom erzeugen, indem Wasser hindurchgeleitet und erhitzt wird um damit eine Dampfturbine zu betreiben. In Hamburg steht bereits ein Prototyp einer solchen Anlage, die aber mit überschüssigem Strom aufgeheizt wird.
Salzwasser mit einem hohen Salzgehalt (Sole) kann auch einiges mehr an Wärme speichern als Süßwasser. In Spanien laufen sogar Anlagen in denen reines Salz bei
1200 Grad verflüssigt ist, was vor allem auch für industrielle Zwecke interessant ist.
An der Kernforschungsanlage in Jülich laufen Experimente mit denen unter anderem verschiedene Keramiken auf ihre Fähigkeit Wärme zu speichern hin, getestet werden.
Dort steht auch die einzige Spiegelbasierte Solaranlage Deutschlands, wo viele Spiegel das Sonnenlicht auf einen Punkt reflektieren. Auf diese Weise können Temperaturen von über tausend Grad erreicht werden. Solche Anlagen funktionieren aber nur wenige Monate im Jahr in unseren Breiten gut. In Südspanien stehen schon einige solcher Systeme. Nordafrika eignet sich dafür noch besser und vor allem in Marokko stehen und entstehen riesige solcher Solarkraftwerke.
Fazit
Große thermische Speicher und die dazugehörigen Nah- und Fernwärmenetze können einen entscheidenden Beitrag zum gelingen der Energiewende leisten. Welche Arten von Speichern und Speichermedien oder Kombinationen davon am wirtschaftlichsten zu bauen und zu betreiben sind, wird sich noch herausstellen müssen. Leider bleibt uns nur wenig Zeit um auf optimale Lösungen zu warten. Unsere Regierung hat bereits ein drei Milliarden schweres Förderpaket für solche Anlagen bereit gestellt. Das Knowhow finden wir hier bei der MVV. In Crailsheim lässt sich begutachten, wie große solarthermische Anlagen und Speicher samt der dazugehörigen Netze funktionieren.




Gemeinsame Planung, Beschaffung und Ausführung solcher Anlagen ist nicht nur für Gemeinden, Städte und Landkreise sinnvoll, sondern vor allem auch für private Investoren vom Hausbesitzer, der sich an einem solchen Projekt beteiligen will, auch indem er PV und Solarthermische Kollektoren an oder auf seinem Haus installiert, bis hin zu großen Investoren und Institutionen wie der Kirche oder Banken und Versicherungen z. B.

Ziel ist es, den Ressourcenverbrauch und den Schadstoffausstoß um 80% zu reduzieren und 100% nachhaltige Energie, erneuerbar und möglichst CO2 Neutral zu organisieren. Dies ist mit vorhandenen technischen Mitteln der Einsparung und Erzeugung ohne weiteres zu erreichen. Zukauf nicht ausgeschlossen. Die Einwohnerzahl des Zukunftsmodells sollte 10.000 nicht wesentlich unterschreiten, da nur so eine Grundinfrastruktur erhaltbar ist, die es unnötig macht, größere Strecken zurück zu legen, um die Grundbedarfe zu decken, welche sind: Schule, Arbeitsplätze, Ärztliche Versorgung, Bäcker, Handwerker, Apotheke, Lebensmittelladen und Getränkemarkt sowie allerlei Restaurationen. Auch eine Bank und ein Metzger, soweit dieser zu 80% lokal und artgerecht gehaltene Tiere und Wild aus der Region verarbeitet, wenn möglichauch lokale Fischwirtschaft, ökologisch natürlich. Was die Bank betrifft, wäre eine Genossenschaftsbank, die zum überwiegenden Teil den Einwohnern gehört, nach dem Modell der Volksbanken, erstrebenswert, Hotels aller Klassen, Ferienwohnungen / Häuser, Jugendherbergen und Campingplatz machen dieses Modell erst erlebbar. Die mögliche Gästezahl sollte 10% der Einwohnerschaft nicht unterschreiten, da es ja vor allem Sinn und Ziel des Modells sein soll, aufzuzeigen, das es nicht nur anders geht, sondern, dass sich so auch besser leben lässt.(Luxuriöse Reduktion) Viel höher sollte die Zahl der Gäste aber auch nicht sein, aus Abhängigkeitsgründen, die der Vorbildfunktion nicht gerecht wird. Ein Teil der Nahrungsmittel kann in

diesem ökologischen Zivilisationsmodell innerhalb der urbanen Gemeinde produziert werden. Da eine toxische Belastung ausgeschlossen werden kann und muss, ist dies in einer solchen Modell-Gemeinde,-Stadt/ Zivilisation, die man sich ohnehin als sehr begrünt vorzustellen hat machbar und nachhaltig.


5) Verkehrsinfrastruktur



Das Gegenwärtige Modell der Mobilität; der „moderne“ Individualverkehr ist derart ineffizient, gefährlich, rücksichtslos und landvernichtend, dass es an Irrsinn grenzt. Wohl in keinem Bereich wird so massenhaft übertrieben und sinnfreiem Luxus gefrönt, wie im KFZ-Verkehr. Im Schnitt sitzen 1,2 Personen in einem Auto mit fünf Sitzen, 3-10 Fach übermotorisiert nach den in der Regel vorkommenden Bedingungen des allgemeinen Verkehrs, viel zu schwer und zum allergrößten Teil nutzlos herumstehend. Kaum ein Privatfahrzeug kommt an 1% Effizienz heran. Global gesehen ist diese Art der Fortbewegung schlicht nicht übertragbar. So müsste die Fläche Shanghais noch einmal verdoppelt werden, wenn deren Einwohner statistisch genauso viele Autos hätten, wie Durchschnitts-Deutsche. Was eine globale Verbreitung unseres Autokults angeht, so ist dieser ebenso absurd wie katastrophal. Absurd weil diese prätentiöse Autoflotte kaum über ein Prozent Effizienz ihrer Kapazität hinaus kommt und katastrophal, weil der Ressourcenverbrauch und der damit verbundene Schaden für die Umwelt, bei globaler Verbreitung dieses Modells der Mobilität unerträglich ist. Diese Art der Fortbewegung abseits von Rennbahnen für Hobbyraser ist ein Auslaufmodell. Protzkarossen sind die Dinosaurier der Mobilität. Das gilt auch für den wahnwitzigen Tesla. Solange solche Raketen und Panzer unsere Straßen terrorisieren, ist natürlich die Lust gering, sich leicht, leise, sauber und dem wirklichen Bedarf angepasst (Sitzplatzauslastung) fort zu bewegen. Jeder der den Unterschied kennt, zwischen einer französischen und deutschen Autobahn, kann bestätigen, dass weniger Stress im Verkehr den Blutdruck senkt, den Herzschlag und die Aufregung. Die Deutschen haben sich in den Autowahn treiben lassen, wie von Hitler in den Krieg. Die Abwesenheit eines Tempolimits auf Teilen unserer Autobahnen ist so absurd wie mörderisch, stressig und umwelt/klima-schädlich. Ich kenne kein Land auf der Welt, das einer solchen Unvernunft huldigt außer das Unsere und dies obwohl eine Mehrheit der Bevölkerung für ein Tempolimit ist. Es gibt genug gute Gründe die Raserei einzustellen (auch im übertragenen Sinne) und an das Wohl und Wehe unserer Nachfahren, Kinder und Enkel zu denken. Was den Tesla betrifft, ist er eine rollende Bombe, viel zu schwer, schneller als ein Ferrari, mit einer explosiven Batterie von hoher Durchschlagskraft an Bord. Die Herstellung solcher Massenvernichtungswaffen verbraucht derart viel Energie und wertvolle Ressourcen, dass der ökologische Nutzen gegen null tendiert, global gesehen, auch wenn die Luft in L.A. dadurch sauberer wird. Sollte sich dieses Modell durchsetzen, werden allein durch den erhöhten neuartigen Rohstoffbedarf für die Batterien, viele neue Umwelt- und wer weiß, man sieht es am Öl, politische Katastrophen heraufbeschworen. Die Alternativen zu diesem rollenden Sondermüll bewegen sich längst mutig und leise zwischen den Panzereinheiten (SUV).

Kein normales, privates Automobil sollte die Marke von 460 Kg Eigengewicht überschreiten dürfen, inklusive Batterie oder Brennstoffzelle. Innerhalb eines neuen Modells sollte zunächst allen herkömmlichen Kraftfahrzeugen innerhalb eines Radius von 10 Km verwehrt werden einzufahren, ausgenommen Feuerwehr, Katastrophenschutz, Rettungswagen, Polizei und Umzugsvehikel, Müllabfuhr (wobei Müll auch um 80% reduziert werden kann). Am Ende der Ausfallstraßen innerhalb des 10 Km Radius liegen Parkhäuser, vor allem hoch und tief gebaut um wertvollen Platz zu sparen, wo die Modellkommune an die noch mobil zurück gebliebene Welt andockt, wie wir sie gerade erleben. Car - Sharing verringert die Ausmaße solcher Parkhäuser ebenso wie die Anbindung an öffentlichen Nah- und Fern-Verkehr. Wenn das Modell zur Norm wird, werden auch unsere Urenkel noch eine Chance haben. Das ist der kategorische Imperativ unserer Zeit. Deshalb brauchen wir das neue Modell als Erlebniswelt einer ökologischen Zukunft.


6) Ökologische Mobilität



Ich habe nichts gegen individuelle Mobilität, bewege mich selber gerne frei. Aber je nach Wetterlage und Topographie, bieten sich mannigfaltige Möglichkeiten an. Schon Eingangs war von einem 460 Kilo oder weniger – Auto die Rede . Dieses, als größtes Zugelassenes E-Mobil kann auch durchaus 4-5 Sitze oder einen praktischen Kofferraum/Ladefläche haben. Ausgerüstet mit einem 50ccm Keramikmotor auf Gasbasis für Zusatzverbraucher wie Heizung, Licht, Klimaanlage, Scheibenwischer etc. kann man sich sogar weit hinaus in die Welt der Dinosaurier wagen. So etwas zu bauen ist keine Hexerei und als Prototyp vielfältig vorhanden . (Tuk Tuk Berlin, Microlino, Renault Twizzy, E-Smart)



Der öffentliche Nahverkehr birgt aber mehr Alternativen als 2, 3 oder 4 Räder. Fangen wir mal von unten an. Da sind zumeist U-Bahnen aber auch Straßen- und S-Bahnen, in Stuttgart, wenn Gott will, auch bald U-Züge. U-Bahnen gibt es mit Eisenrädern, Gummireifen und in der Schweiz auch als Luftkissen-Fahrzeug. Cargo-Tube wird gerade in Deutschland entwickelt, ein Röhren-Transport- System, was Europaletten flexibel verteilen kann.

Die Wuppertaler Hängebahn ist eines der sichersten Fahrzeuge der Welt. Wo sonst gibt es ein Verkehrsmittel, welches in seiner über hundert jährigen Geschichte nur zwei schwere Unfälle zu verzeichnen hat. Einmal hat man als Beweis der Tragkraft und als Werbung für einen Circus, einen Elefanten hinein gesperrt, welcher aus Panik in die Wupper sprang, schwer verletzt überlebte, aber letztendlich eines früheren Todes starb, wie heute tausende Diesel-Opfer. Ein anderes mal vergaß ein Reparatur-Arbeiter eine Stahlkralle, was der einzige schwere Unfall, leider mit mehreren Toten, in über hundert Jahren blieb, bis heute. Ein Verkehrsmittel welches kein Glatteis kennt, keinen Stau und keine Verkehrsopfer menschlicher wie auch tierischer Natur auf seiner Fahrspur. Nur ist es gegen die menschliche Dummheit oder Unvollkommenheit noch nicht gänzlich gewappnet, was aber bei der heutigen Technik und den gemachten Erfahrungen nach, kein Problem mehr sein dürfte. Hängebahnsysteme jeglicher Art reduzieren auch den erforderlichen Landschaftsverbrauch, die Wupper fließt weiter unter der Hängebahn und weniger Boden ist versiegelt. Optimal wären solche Verkehrsmittel, wenn sie auch für den Transport von Gütern und Post mit eingebunden werden können.

Auch Seilbahnen bergen heute ein erstaunliches Potential. Je nach Topographie (Art der Landschaft) kann diese Technik auch nützliches leisten. Gerade in gebirgigen Gegenden ist die Seilbahn ein praktisches Verkehrsmittel, das mit geringstem Bodenverbrauch direkte Verbindungen auf kürzestem Wege schafft. In La Paz, der Hauptstadt Boliviens transportiert ein Seilbahnsystem der österreichischen Firma Doppelmayer bis zu 180.000 Menschen pro Tag. Eine alte, zu selten genutzte Technik an steilen Anstiegen ist auch der Fahrstuhl. In Lissabon zum Beispiel, kennt man diese Art der Verbindung von Oben und Unten schon über hundert Jahre. Auch der Branich in Schriesheim (Mein Wohnort) könnte so an die Kernstadt, welche bis zu 200 Meter tiefer liegt, auf kürzestem Weg angebunden werden. Will sagen, die Alternativen sind mannigfaltig, sicherer und stressfreier als verschwenderischer KFZ-Verkehr. Das E-Fahrrad soll hier auch gebührend erwähnt werden, das in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie oben aufgezählt, auch seinen Platz haben sollte, wenn möglich und vernünftig machbar. Auch hier gibt es noch Effizienz-Ressourcen in Form konstruktiver Innovationen.


7) Die Bahn (DB)


Der öffentliche Personen-Nah und Fern-Verkehr der Deutschen Bundesbahn ist nur noch ein Teilbereich eines globalen Logistikkonzerns. Vermutlich hat unsere ehemalige Reichsbahn mittlerweile weit mehr Busse und Lastwagen im Einsatz, als Züge, auch hinsichtlich des Frachtaufkommens. Obwohl die Instandhaltungskosten der Straßen pro Frachtkilometer und Tonne um ein vierfaches höher sind als die der Schiene, wird immer mehr Tonnage auf unsere Straßen verlagert, denn der einfache Autofahrer subventioniert dieses Frachtsystem mit seinen diversen Abgaben erheblich. Betriebswirtschaftlich rechnet sich das, volkswirtschaftlich ist das nicht so toll, schafft aber Arbeitsplätze im Straßenbau und der Instandhaltung. In deutschen Staus wird derweil Sprit jenseits der Milliarden Euro – Grenze verheizt. Hätte man die vielen Milliarden, in die Schiene investiert, den Plänen folgend die bereits vorlagen, nur z.B was den Bahnanschluss an die Schweiz betrifft, die gigantisches geleistet hat und den Frachtverkehr auf den Straßen schon jetzt stark reduzieren kann, dann bliebe auch unserem Land so mancher Stau erspart. Durch Verbesserung der Fahrwerkstechnik und flexiblere Streckenführung hätten auch Akzeptanzprobleme gelöst werden können. Das Geld dafür wäre da gewesen. Obwohl unsere Bahn noch immer Staatsbesitz ist, hat sich unser Parlament, vor allem was die traditionellen Regierungsparteien betrifft, wenig gerührt und hat alles in allem gesehen, die Hände in den Schoß gelegt und so getan als ginge es sie nichts an. Dabei ist unsere Bahn noch immer eine Parlamentsbahn, denn sie ist zu 100% in Bundesbesitz. Das ist ein schöner Beleg für die um sich greifende Lobbyherrschaft. Das Volk war auch nicht sonderlich interessiert. Dafür wurde dann schon gesorgt. Stuttgart einundzwanzig (oder 33, seit BER kann man sich ja nicht mehr so sicher sein) war eine schöne Ablenkung. Auch hier werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Milliarden mehr versenkt als versprochen, die anderswo besser eingesetzt worden wären. Die schon in der Fragestellung irreführende Volksabstimmung war schon sehr fragwürdig.


8) Das Wohnen


Gesundes und, verzeihen Sie mir hier den Begriff, artgerechtes Wohnen, ist die Grundlage einer humanen Zivilisation. Eine Gesellschaft erspart sich viel Leid, Krankheit und Kosten, wenn auf diese Selbstverständlichkeit mehr Rücksicht genommen und Vorsicht praktiziert wird. Deshalb gibt es in Europa Bauvorschriften, um wenigstens die Sicherheit der Bewohner von Häusern zu gewährleisten. Nicht wie in den USA, wo schlecht gebaute und gesicherte Häuser Jahr für Jahr wesentlich mehr Opfer fordern, als der Terrorismus z.B. Aber Sicherheit gegen Naturkatastrophen zu bieten, ist nicht ausreichend um Menschen das Gefühl zu geben zu Hause zu sein, eine Heimat zu haben und ihre psychische und physische Gesundheit zu erhalten. Alternative Wohnprojekte, wie in Tübingen z.B erinnern uns an den Wert der Solidarität, der wahrhaftigen Aufgehobenheit wie sie ein Dorf bietet. in Berlin Kiez genannt, mit dem Unterschied des wahnsinnigen Verkehrs vor der Tür, den man/frau in weiten Teilen Mecklenburg - Vorpommerns so nicht kennt. Dörfer verwaisen oder überaltern, auch in Bayern z.B, weil die Grundinfrastruktur zusammen gebrochen ist (die bereits weiter oben beschrieben wurde) und der ÖPNV weitgehend eingestellt wurde , überteuert ist oder nicht den möglichen Anforderungen entspricht.

Wir brauchen alle unsere Erfahrungen, Kenntnisse und technische Fertigkeiten, um den von uns selbst geschaffenen Problemen Herr zu werden.

Die Norm des heutigen Wohnens ist der Profit. Der Mensch, seine Bedürfnisse und der soziale Zusammenhang interessieren den Investoren nicht. Die Natur um das Wohnen herum spielt entweder keine Rolle mehr oder ist Objekt der Begierde. Viel zu viele wollen alles haben, ohne Rücksicht auf Verluste an Menschen und Natur. Familien oder familienähnliche Strukturen (WG z.B.) sind im westlichen modernen Wohnungsbau nicht mehr vorgesehen. Gesucht ist der Single der tausende von Euro für beliebig große Wohnungen zahlt und selten zu Hause ist, was dem Werterhalt dient. Die Demographie lässt grüßen. Es können einige Bedingungen für einen nachhaltigen und sozialen Wohnungsbau benannt werden.

1. Gesunde, für Mensch, Natur und Umwelt unschädliche Baustoffe.

2. Bedarfsgerechte Zuschnitte

3. Der Mensch braucht Licht und saubere Luft, eine gesunde Umwelt..

4. Ein Ende der Immobilienspekulation.

5. Eigenes Grün für alle (Datscha).

6. Ein nachhaltiger, bedarfsgerechter und erschwinglicher ÖPNV...

7. Ausreichend Arbeitsplätze vor Ort.

8. Lokale und Regionale Produkte (möglichst Bio) des täglichen und normalen Bedarfs.

9. Sauber erzeugte Heizenergie, Strom aus erneuerbaren Energien.

10.Abfallvermeidung und ein intelligentes Abfallmanagement z. B Recycling vor Ort

11. Funktionierende, bedarfsgerechte Grundinfrastruktur.

12. Mietkauf hat Vorrang

13. Bezahlbar für alle!



Diese zwölf Punkte sind nicht nach Prioritäten geordnet, sondern müssen zusammen gesehen werden, da Wohnen und Leben sonst nicht nachhaltig und sozial sein können.


9) Es folgen noch die Themen:







  1. Konsum und Einkauf

  2. Transport

  3. Verpackung

  4. Gesundheit

  5. Architektur

  6. Energie

  7. Finanzierung

  8. Soziales











Sie können sich,

Ihr könnt euch,

Du kannst dich



gerne über die Kontaktseite einbringen.

Ich kann nicht alles Wissen und gute Ideen sowie kluge Einwendungen sind erwünscht.

(F.f.)








































































































































































































































































































































































































































































                

 http://www.swetart.com/  


Auf Swetart jetzt auch zu hören (am unteren Ende der Startseite), ein Song komponiert und gesungen von Peter V, mit Andreas Bayless und Felix Racknitz.






Kantstadt

 

Grundlagen für eine nachhaltige Zivilisation.

 

An welche Zukunft können wir glauben?

 

Interessiert uns das Schicksal unserer Nachfahren, Kinder und Enkel? Was für eine Welt wollen wir ihnen hinterlassen?

Welche Zustände vererben wir Ihnen wirklich?

 

Das pure Streben nach privatem Wohlstand ohne Rücksicht auf das Allgemeinwohl, die Natur und die globale Entwicklung ist ein Irrweg, der noch viel Leid nach sich ziehen wird, auch für jene, die sich noch sicher fühlen. Wir haben für unsere Kinder und Enkel ein Erbe hinterlassen, das anzutreten nicht leicht sein wird.

 

Helmut Schmidt hat einstmals gesagt: "Wer Visionen hat, sollte besser zum Arzt gehen". Aber ohne Visionen, kreative Ideen, konkrete Utopien und Phantasie kommen wir nicht nur hier nicht weiter.

 

Die Welt ist, so wie wir sie kennen, verloren. Die folgenden Generationen werden vor Herausforderungen stehen, die noch kein Menschenauge sah. Diese Herausforderungen zu meistern, wird extrem schwierig werden. Deshalb liegen ja auch aktuell keine Lösungsvorschläge auf dem Tisch, welche in eine neue Richtung gehen, weg von Sklaverei und allgemeiner Ausbeutung von Mensch und Natur, hin zu nachhaltiger und sozial gerechter Wirtschaftsweise.

A Future to believe in. (Bernie Sanders Team)

 

Deshalb ist es an der Zeit, die drängendsten Herausforderungen zu benennen und ihre Ursache zu erkennen um daraus Schlüsse zu ziehen, wie eine menschlichere, liebevollere und vernünftigere Welt aussehen könnte oder muss, will man den Absturz der Menschheit in grenzenlose Barbarei eindämmen, wie sie sich bereits an zu vielen Orten entwickelt.

 

Welche Herausforderungen?

 

Die größte globale Krise in die wir hinein gesteuert sind, ist der Klimawandel. Und die Vergiftung, Vermüllung und Zerstörung der Umwelt. Alles zusammen möchte ich hier unter dem Begriff „Ökologische Frage“ zusammenfassen.   Die Würfel sind gefallen. Es gibt kein schnelles umsteuern, die Katastrophe ist ausgemacht, nur wen sie wann, wo und wie treffen wird, liegt im Dunkeln, wie die ferne oder nahe Zukunft selbst. Noch trifft der Klimawandel hauptsächlich die, welche ihn am wenigsten verursacht haben. Er kommt schneller und heftiger, als viele glaubten. In der erdgeschichtlich kurzen Ära der Menschheit war noch nie so viel CO2 in der Atmosphäre wie heute und Kohlendioxid ist nur eines von vielen Klimagasen welche emittiert werden und wurden und in Zukunft sogar noch mehr ausgestoßen werden, ohne Rücksicht auf Verluste an Menschen und Natur, vor allem in anderen Ländern. Noch in diesem Jahrhundert wird die Weltdurchschnittstemperatur um 3-4 Grad steigen, selbst wenn wir den Ausstoß von Treibhausgasen in wenigen Jahrzehnten global gegen null bringen. Weite Teile der Welt werden unbewohnbar, wegen Trockenheit oder Überschwemmung.

Ich gehöre aber nicht zu jenen, die meinen die Hände in den Schoß legen zu können, weil sie glauben auf der sicheren Seite zu sein oder dass es keinen Sinn mache etwas zu tun, weil es sowieso zu spät ist.

Wir brauchen nichts weniger als eine Zivilisation die diesen Namen verdient und eine Werteordnung die gilt und den modernen Herausforderungen gewachsen ist.                 

(M.Gandhi auf die Frage hin: What do you think about western civilisation? "I think it would be a good idea")

 

Was in den Zehn Geboten und den anderen Moralapostillen jeglicher Couleur fehlt, ist das Gebot, nicht auf Kosten zukünftiger Generationen zu leben, was ich hier gerne so formulieren möchte: „ Verursache keine technischen oder ökologischen Probleme, die sich nicht binnen zweier Generationen mit den vorhandenen materiellen Mitteln restlos beheben lassen.“ Die Nutzung der Atomenergie ist ein Verbrechen und fortgesetzter CO2 Ausstoß eine Sünde wider das Wohl unserer Nachfahren. Auch die Chemie und Biotechnik bergen gefahren, die ethisch nicht vertretbar sind, wie man an Ihrem Einfluss auf die Demographie erkennen kann.

 

Wir brauchen nicht nur eine Vision für eine bessere Welt, sondern die konkrete Umsetzung ausreichend vorhandener Erkenntnisse und technischer Errungenschaften.

Das langfristige Ziel ist es, Mensch und Natur wieder in Einklang zu bringen und die Harmonie zwischen Himmel und Erde wieder herzustellen. Dies ist eine Frage der Gesundheit und der Wohlfahrt des Menschengeschlechts. Denn, globalen Herausforderungen kann nur auf globaler politischer und praktischer Ebene begegnet werden und dies kann, pragmatisch gedacht. nur auf lokaler Ebene begonnen werden. Was wir brauchen ist ein neues Modell unseres Daseins. Erfahrbar, erlebbar, zur Nachahmung einladend.  Das ist machbar.

 

Die Zielsetzung

 

Stadtluft macht frei“ - hieß es im Mittelalter und noch heute glauben viele Menschen daran und flüchten in die Stadt, die meist nicht die ihrer Träume ist, schmutzig, laut, ungesund und anstrengend. Die Zusammenballung vieler Menschen in Mega-Städten mit vielen Millionen Menschen hat zwar den Vorteil, den Bevölkerungsdruck auf das Land zu verringern können, aber den Nachteil, dass viele Menschen, sagen wir es einmal so, nicht artgerecht leben können, mit der Konsequenz der Entfremdung von der eigenen und umgebenden Natur und der Verelendung in geistiger und/oder materieller Hinsicht. Es geht um nichts weniger als die Aussöhnung des Menschen mit seiner innersten Natur und die Anpassung an eben diese um uns herum. Es geht um ein Leben in Liebe und Würde, frei nach dem kategorischen Imperativ von Immanuel Kant.

 

Grundlagen der Neuen Stadt.

 

Ziel ist es, den Ressourcenverbrauch und den Schadstoffausstoß um 80% zu reduzieren und 100% nachhaltige Energie, erneuerbar und möglichst CO2 Neutral zu organisieren. Dies ist mit vorhandenen technischen Mitteln der Einsparung und Erzeugung ohne weiteres zu erreichen. Zukauf nicht ausgeschlossen. Die Einwohnerzahl des Zukunftsmodells sollte 10.000 nicht wesentlich unterschreiten, da nur so eine Grundinfrastruktur erhaltbar ist, die es unnötig macht, größere Strecken zurück zu legen, um die Grundbedarfe zu decken, welche sind: Schule, Arbeitsplätze, Ärztliche Versorgung, Bäcker, Handwerker, Apotheke, Lebensmittelladen und Getränkemarkt sowie allerlei Restaurationen. Auch eine Bank und ein Metzger, soweit dieser zu 80% lokal und artgerecht gehaltene Tiere und Wild aus der Region verarbeitet, wenn möglichauch lokale Fischwirtschaft, ökologisch natürlich. Was die Bank betrifft, wäre eine Genossenschaftsbank, die zum überwiegenden Teil den Einwohnern gehört, nach dem Modell der Volksbanken, erstrebenswert, Hotels aller Klassen, Ferienwohnungen / Häuser, Jugendherbergen und Campingplatz machen dieses Modell erst erlebbar. Die mögliche Gästezahl sollte 10% der Einwohnerschaft nicht unterschreiten, da es ja vor allem Sinn und Ziel des Modells sein soll, aufzuzeigen, das es nicht nur anders geht, sondern, dass sich so auch besser leben lässt.(Luxuriöse Reduktion) Viel höher sollte die Zahl der Gäste aber auch nicht sein, aus Abhängigkeitsgründen, die der Vorbildfunktion nicht gerecht wird. Ein Teil der Nahrungsmittel kann in

diesem ökologischen Zivilisationsmodell innerhalb der urbanen Gemeinde produziert werden. Da eine toxische Belastung ausgeschlossen werden kann und muss,  ist dies in einer solchen Modell-Gemeinde,-Stadt/ Zivilisation, die man sich ohnehin als sehr begrünt vorzustellen hat machbar und nachhaltig.

 

Verkehrsinfrastruktur

 

Das Gegenwärtige Modell der Mobilität; der „moderne“ Individualverkehr ist derart ineffizient, gefährlich, rücksichtslos und landvernichtend, dass es an Irrsinn grenzt. Wohl in keinem Bereich wird so massenhaft übertrieben und sinnfreiem Luxus gefrönt, wie im KFZ-Verkehr. Im Schnitt sitzen 1,2 Personen in einem Auto mit fünf Sitzen, 3-10 Fach übermotorisiert nach den in der Regel vorkommenden Bedingungen des allgemeinen Verkehrs, viel zu schwer und zum allergrößten Teil nutzlos herumstehend. Kaum ein Privatfahrzeug kommt an 1% Effizienz heran. Global gesehen ist diese Art der Fortbewegung schlicht nicht übertragbar. So müsste die Fläche Shanghais noch einmal verdoppelt werden, wenn deren Einwohner statistisch genauso viele Autos hätten, wie Durchschnitts-Deutsche.  Was eine globale Verbreitung unseres Autokults angeht,  so ist dieser ebenso absurd wie katastrophal. Absurd weil diese prätentiöse Autoflotte kaum über ein Prozent Effizienz ihrer Kapazität hinaus kommt und katastrophal, weil der Ressourcenverbrauch und der damit verbundene Schaden für die Umwelt, bei globaler Verbreitung dieses Modells der Mobilität unerträglich ist.  Diese Art der Fortbewegung abseits von Rennbahnen für Hobbyraser ist ein Auslaufmodell. Protzkarossen sind die Dinosaurier der Mobilität. Das gilt auch für den wahnwitzigen Tesla. Solange solche Raketen und Panzer unsere Straßen terrorisieren, ist natürlich die Lust gering, sich leicht, leise, sauber und dem wirklichen Bedarf angepasst (Sitzplatzauslastung) fort zu bewegen. Jeder der den Unterschied kennt, zwischen einer französischen und deutschen Autobahn, kann bestätigen, dass weniger Stress im Verkehr den Blutdruck senkt, den Herzschlag und die Aufregung. Die Deutschen haben sich in den Autowahn treiben lassen, wie von Hitler in den Krieg. Die Abwesenheit eines Tempolimits auf Teilen unserer Autobahnen ist so absurd wie mörderisch, stressig und umwelt/klima-schädlich. Ich kenne kein Land auf der Welt, das einer solchen Unvernunft huldigt außer das Unsere und dies obwohl eine Mehrheit der Bevölkerung für ein Tempolimit ist. Es gibt genug gute Gründe die Raserei einzustellen (auch im übertragenen Sinne)  und an das Wohl und Wehe unserer Nachfahren, Kinder und Enkel zu denken. Was den Tesla betrifft, ist er eine rollende Bombe, viel zu schwer, schneller als ein Ferrari, mit einer explosiven Batterie von hoher Durchschlagskraft an Bord. Die Herstellung solcher Massenvernichtungswaffen verbraucht derart viel Energie und wertvolle Ressourcen, dass der ökologische Nutzen gegen null tendiert, global gesehen, auch wenn die Luft in L.A. dadurch sauberer wird. Sollte sich dieses Modell durchsetzen, werden allein durch den erhöhten neuartigen Rohstoffbedarf für die Batterien, viele neue Umwelt- und wer weiß, man sieht es am Öl, politische Katastrophen heraufbeschworen. Die Alternativen zu diesem rollenden Sondermüll bewegen sich längst mutig und leise zwischen den Panzereinheiten (SUV). 

Kein normales, privates Automobil sollte die Marke von 460 Kg Eigengewicht überschreiten dürfen, inklusive Batterie oder Brennstoffzelle. Innerhalb eines neuen Modells sollte zunächst allen herkömmlichen Kraftfahrzeugen innerhalb eines Radius von 10 Km verwehrt werden einzufahren, ausgenommen Feuerwehr, Katastrophenschutz, Rettungswagen, Polizei und Umzugsvehikel, Müllabfuhr (wobei Müll auch um 80% reduziert werden kann). Am Ende der Ausfallstraßen innerhalb des 10 Km Radius liegen Parkhäuser, vor allem hoch und tief gebaut um wertvollen Platz zu sparen, wo die Modellkommune an die noch mobil zurück gebliebene Welt andockt, wie wir sie gerade erleben. Car - Sharing verringert die Ausmaße solcher Parkhäuser ebenso wie die Anbindung an öffentlichen Nah- und Fern-Verkehr. Wenn das Modell zur Norm wird, werden auch unsere Urenkel noch eine Chance haben. Das ist der kategorische Imperativ unserer Zeit. Deshalb brauchen wir das neue Modell als Erlebniswelt einer ökologischen Zukunft.

 

Ökologische Mobilität

 

Ich habe nichts gegen individuelle Mobilität, bewege mich selber gerne frei. Aber je nach Wetterlage und Topographie, bieten sich mannigfaltige Möglichkeiten an. Schon Eingangs war von einem 460 Kilo oder weniger – Auto die Rede . Dieses, als größtes Zugelassenes E-Mobil kann auch durchaus 4-5 Sitze oder einen praktischen Kofferraum/Ladefläche haben. Ausgerüstet mit einem 50ccm Keramikmotor auf Gasbasis für Zusatzverbraucher wie Heizung, Licht, Klimaanlage, Scheibenwischer etc. kann man sich sogar weit hinaus in die Welt der Dinosaurier wagen. So etwas zu bauen ist keine Hexerei und als Prototyp vielfältig vorhanden . (Tuk Tuk Berlin, Microlino, Renault Twizzy, E-Smart)

 

Der öffentliche Nahverkehr birgt aber mehr Alternativen als 2, 3 oder 4 Räder. Fangen wir mal von unten an. Da sind zumeist U-Bahnen aber auch Straßen- und S-Bahnen, in Stuttgart, wenn Gott will, auch bald U-Züge. U-Bahnen gibt es mit Eisenrädern, Gummireifen und in der Schweiz auch als Luftkissen-Fahrzeug. Cargo-Tube wird gerade in Deutschland entwickelt, ein Röhren-Transport- System, was Europaletten flexibel verteilen kann.

Die Wuppertaler Hängebahn ist eines der sichersten Fahrzeuge der Welt. Wo sonst gibt es ein Verkehrsmittel, welches in seiner über hundert jährigen Geschichte nur zwei schwere Unfälle zu verzeichnen hat. Einmal hat man als Beweis der Tragkraft und als Werbung für einen Circus, einen Elefanten hinein gesperrt, welcher aus Panik in die Wupper sprang, schwer verletzt überlebte, aber letztendlich eines früheren Todes starb, wie heute tausende Diesel-Opfer. Ein anderes mal vergaß ein Reparatur-Arbeiter eine Stahlkralle, was der einzige schwere Unfall, leider mit mehreren Toten, in über hundert Jahren blieb, bis heute. Ein Verkehrsmittel welches kein Glatteis kennt, keinen Stau und keine Verkehrsopfer menschlicher wie auch tierischer Natur auf seiner Fahrspur. Nur ist es gegen die menschliche Dummheit oder Unvollkommenheit noch nicht gänzlich gewappnet, was aber bei der heutigen Technik und den gemachten Erfahrungen nach, kein Problem mehr sein dürfte. Hängebahnsysteme jeglicher Art reduzieren auch den erforderlichen Landschaftsverbrauch, die Wupper fließt weiter unter der Hängebahn und weniger Boden ist versiegelt. Optimal wären solche Verkehrsmittel, wenn sie auch für den Transport von Gütern und Post mit eingebunden werden können. 

Auch Seilbahnen bergen heute ein erstaunliches Potential. Je nach Topographie (Art der Landschaft) kann diese Technik auch nützliches leisten. Gerade in gebirgigen Gegenden ist die Seilbahn ein praktisches Verkehrsmittel, das mit geringstem Bodenverbrauch direkte Verbindungen auf kürzestem Wege schafft. In La Paz, der Hauptstadt Boliviens transportiert ein Seilbahnsystem der österreichischen Firma Doppelmayer bis zu 180.000 Menschen pro Tag. Eine alte, zu selten genutzte Technik an steilen Anstiegen ist auch der Fahrstuhl. In Lissabon zum Beispiel, kennt man diese Art der Verbindung von Oben und Unten schon über hundert Jahre. Auch der Branich in Schriesheim (Mein Wohnort) könnte so an die Kernstadt, welche bis zu 200 Meter tiefer liegt, auf kürzestem Weg angebunden werden. Will sagen, die Alternativen sind mannigfaltig, sicherer und stressfreier als verschwenderischer KFZ-Verkehr. Das E-Fahrrad soll hier auch gebührend erwähnt werden, das in öffentlichen Verkehrsmitteln, wie oben aufgezählt, auch seinen Platz haben sollte, wenn möglich und vernünftig machbar. Auch hier gibt es noch Effizienz-Ressourcen in Form konstruktiver Innovationen.

 

Die Bahn (DB)

 

Der öffentliche Personen-Nah und Fern-Verkehr der Deutschen Bundesbahn ist nur noch ein Teilbereich eines globalen Logistikkonzerns. Vermutlich hat unsere ehemalige Reichsbahn mittlerweile weit mehr Busse und Lastwagen im Einsatz, als Züge, auch hinsichtlich des Frachtaufkommens. Obwohl die Instandhaltungskosten der Straßen pro Frachtkilometer und Tonne um ein vierfaches höher sind als die der Schiene, wird immer mehr Tonnage auf unsere Straßen verlagert, denn der einfache Autofahrer subventioniert dieses Frachtsystem mit seinen diversen Abgaben erheblich. Betriebswirtschaftlich rechnet sich das, volkswirtschaftlich ist das nicht so toll, schafft aber Arbeitsplätze im Straßenbau und der Instandhaltung. In deutschen Staus wird derweil Sprit jenseits der Milliarden Euro – Grenze verheizt. Hätte man die vielen Milliarden,  in die Schiene investiert, den Plänen folgend die bereits vorlagen, nur z.B was den Bahnanschluss an die Schweiz betrifft, die gigantisches geleistet hat und den Frachtverkehr auf den Straßen schon jetzt stark reduzieren kann, dann bliebe auch unserem Land so mancher Stau erspart. Durch Verbesserung der Fahrwerkstechnik und flexiblere Streckenführung hätten auch Akzeptanzprobleme gelöst werden können. Das Geld dafür wäre da gewesen. Obwohl unsere Bahn noch immer Staatsbesitz ist, hat sich unser Parlament, vor allem was die traditionellen Regierungsparteien betrifft, wenig gerührt und hat alles in allem gesehen, die Hände in den Schoß gelegt und so getan als ginge es sie nichts an. Dabei ist unsere Bahn noch immer eine Parlamentsbahn, denn sie ist zu 100% in Bundesbesitz. Das ist ein schöner Beleg für die um sich greifende Lobbyherrschaft. Das Volk war auch nicht sonderlich interessiert. Dafür wurde dann schon gesorgt. Stuttgart einundzwanzig (oder 33, seit BER kann man sich ja nicht mehr so sicher sein) war eine schöne Ablenkung. Auch hier werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Milliarden mehr versenkt als versprochen, die anderswo besser eingesetzt worden wären. Die schon in der Fragestellung irreführende Volksabstimmung war schon sehr fragwürdig.

 

 

Das Wohnen

 

Gesundes und, verzeihen Sie mir hier den Begriff, artgerechtes Wohnen, ist die Grundlage einer humanen Zivilisation. Eine Gesellschaft erspart sich viel Leid, Krankheit und Kosten, wenn auf diese Selbstverständlichkeit mehr Rücksicht genommen und Vorsicht praktiziert wird. Deshalb gibt es in Europa Bauvorschriften, um wenigstens die Sicherheit der Bewohner von Häusern zu gewährleisten. Nicht wie in den USA, wo schlecht gebaute und gesicherte Häuser Jahr für Jahr wesentlich mehr Opfer fordern, als der Terrorismus z.B. Aber Sicherheit gegen Naturkatastrophen zu bieten, ist nicht ausreichend um Menschen das Gefühl zu geben zu Hause zu sein, eine Heimat zu haben und ihre psychische und physische Gesundheit zu erhalten. Alternative Wohnprojekte, wie in Tübingen z.B erinnern uns an den Wert der Solidarität, der wahrhaftigen Aufgehobenheit wie sie ein Dorf bietet. in Berlin Kiez genannt, mit dem Unterschied des wahnsinnigen Verkehrs vor der Tür, den man/frau in weiten Teilen Mecklenburg - Vorpommerns so nicht kennt. Dörfer verwaisen oder überaltern, auch in Bayern z.B,  weil die Grundinfrastruktur zusammen gebrochen ist (die bereits weiter oben beschrieben wurde) und der ÖPNV weitgehend eingestellt wurde , überteuert ist oder nicht den möglichen Anforderungen entspricht. 

 

Wir brauchen alle unsere Erfahrungen, Kenntnisse und technische Fertigkeiten, um den von uns selbst geschaffenen Problemen Herr zu werden.

Die Norm des heutigen Wohnens ist der Profit. Der Mensch, seine Bedürfnisse und der soziale Zusammenhang interessieren den Investoren nicht. Die Natur um das Wohnen herum spielt entweder keine Rolle mehr oder ist Objekt der Begierde. Viel zu viele wollen alles haben, ohne Rücksicht auf Verluste an Menschen und Natur. Familien oder familienähnliche Strukturen (WG z.B.) sind im westlichen modernen Wohnungsbau nicht mehr vorgesehen. Gesucht ist der Single der tausende von Euro für beliebig große Wohnungen zahlt und selten zu Hause ist, was dem Werterhalt dient. Die Demographie lässt grüßen. Es können einige Bedingungen für einen nachhaltigen und sozialen Wohnungsbau benannt werden. 

 

1. Gesunde, für Mensch, Natur und Umwelt unschädliche Baustoffe.

 

2. Bedarfsgerechte Zuschnitte

 

3. Der Mensch braucht Licht und saubere Luft, eine gesunde Umwelt..

 

4. Ein Ende der Immobilienspekulation.

 

5. Eigenes Grün für alle (Datscha).

 

6. Ein nachhaltiger, bedarfsgerechter und erschwinglicher ÖPNV...

 

7. Ausreichend Arbeitsplätze vor Ort.

 

8. Lokale und Regionale Produkte (möglichst Bio) des täglichen und normalen Bedarfs.

 

9. Sauber erzeugte Heizenergie, Strom aus erneuerbaren Energien.

 

10.Abfallvermeidung und ein intelligentes Abfallmanagement z. B Recycling vor Ort

 

11. Funktionierende, bedarfsgerechte Grundinfrastruktur.

 

12. Mietkauf hat Vorrang

 

13. Bezahlbar für alle!

 

Diese zwölf Punkte sind nicht nach Prioritäten geordnet, sondern müssen zusammen gesehen werden, da Wohnen und Leben sonst nicht nachhaltig und sozial sein können.

 

Es folgen noch die Themen:

 

- Konsum und Einkauf

- Transport

- Verpackung

- Gesundheit

- Architektur

- Energie

- Finanzierung

- Soziales

 

Sie können sich, 

Ihr könnt euch,

Du kannst dich

 

gerne über die Kontaktseite einbringen.

Ich kann nicht alles Wissen und gute Ideen sowie kluge Einwendungen sind erwünscht.

(F.f.)